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Wetterstation Aesch |
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WETTERBEGRIFFE / GLOSSAR
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Als absolute Feuchte bezeichnet man die Masse (in Gramm) des in einem m3 Luft enthaltenen Wasserdampfes
siehe auch: (siehe auch Wikipedia)
Aussentemperatur (siehe auch Wikipedia)
Temperatur gemessen in Grad Celsius in einer vor Störstrahlung abgeschirmten, gut belüfteten Klimakammer in 2m über mit Gras bewachsenem Grund.
Sättigung des Bodens mit Feuchtigkeit. Wird als index zwischen 0 (völlig trocken) und 15 (voll nass) angegeben.
Bodentemperatur +10cm (siehe auch Wikipedia)
Temperatur gemessen in Grad Celsius an einem vor Störstrahlung abgeschirmten, gut belüfteten Ort 10cm über mit Gras bewachsenem Grund.
Dampfdruck (siehe auch Wikipedia)
Aktuell: Ist der Druck von einem gegenwärtigen Wasserdampf in
einem Bereich. Wasser in einem gasförmigen Zustand (z.B. Wasserdampf) übt einen
Druck wie die atmosphärische Luft aus. Dampfdruck wird auch in Millibar
gemessen.
Gesättigt: Der größtmögliche Partialdruck, den Wasserdampf-Moleküle ausüben,
wenn die Luft bei einer vorgegebenen Temperatur mit Dampf gefüllt ist. Der
Sättigungs-Dampfdruck ist direkt proportional zur Temperatur
(aus WSWIN-help)
Ist die Masse von Wasserdunst in einem Behälter dividiert durch
die Masse trockener Luft vom gleichen Behälter (ausschließlich des
Wasserdunstes). Wird in g/kg angegeben.
- gesättigt: ist dabei der maximal mögliche Dampfgehalt bei der entsprechenden
Temperatur (100% relativer Luftfeuchtigkeit).(aus
WSWIN-help)
Firma, welche die VantagePro Wetterstation herstellt, die das Grundgerüst dieser Wettersite darstellt. Link: www.davies.net
definiert als die Anzahl der Tage an denen die Maximaltemperatur den Wert von 0 Grad Celsius NICHT übersteigt. Gemessen an einem Aussentemperatursensor in 2m Höhe über dem Boden.
Erdtemperatur -20cm (siehe auch Wikipedia)
Temperatur gemessen in Grad Celsius an einem vor Störstrahlung abgeschirmten, gut belüfteten Ort 10cm über mit Gras bewachsenem Grund.
ET ist die Wasserdampfmenge, welche in einem bestimmten Gebiet
von der Luft aufgenommen wird. Die Evapotranspiration ist genau genommen eine
kombinierte Meßgröße, welche die abgegebene Wasserdampfmenge von feuchten
Vegetationsoberflächen und Blättern (Evaporation) und die abgegebene
Wasserdampfmenge durch Ausdunstung der Planzenhaut (Transpiration) zu einem
Gesamtwert vereint.
Im Endeffekt ist die EvapoTranspiration das Gegenteil von Regen - Wasser wird in
die Atmosphäre zurückgegeben – sie wird in mm oder Zoll angegeben. (aus
WSWIN-help)
definiert als die Anzahl der Tage an denen die Minimaltemperatur den Wert von 0 Grad Celsius NICHT übersteigt. Gemessen an einem Aussentemperatursensor in 2m Höhe über dem Boden.
Hagel, Form des Niederschlags, bestehend aus Eiskörnern mit
konzentrisch-schalenförmigem Aufbau.
Hagelkörner bilden sich in Cumulonimbuswolken, die typischerweise bei Gewittern
auftreten. Durch die in diesen Wolken vorherrschenden Aufwinde werden
unterkühlte Wassertröpfchen (die Temperatur des Wassers liegt dabei zwar unter
dem Gefrierpunkt, es bleibt aber flüssig – derartiges Wasser ist in der Wolke
feinst verteilt) in höhere und kältere Bereiche der Wolke getragen. Dort
kristallisieren sie um Graupelkörnchen. Diese sinken nun auf Grund ihres
erhöhten Gewichts wieder in tiefere Teile der Wolke, werden durch starke
Aufwinde wiederum emporgerissen usw. Durch mehrfache Auf- und Abbewegung und
wiederholtes Anfrieren von Wasser oder Eis entsteht der schalenförmige Aufbau.
Wenn das Gewicht der Körner die Kraft der Aufwinde übersteigt, fallen die
Hagelkörner zu Boden.
Hagelkörner haben Durchmesser zwischen 2 und 50 Millimetern, es wurden aber auch
schon vereinzelt Durchmesser bis zu 13 Zentimeter gemessen. Hagelunwetter können
in der Landwirtschaft beträchtliche Schäden bewirken. Die Versuche, Hagelwolken
aus dem Flugzeug oder mit Hilfe von Raketen mit Silberjodid (als
Kondensationskerne) zu „impfen”, um sie vor der Hagelbildung abregnen zu lassen,
führen in der Praxis nicht immer zu zufrieden stellenden Ergebnissen.
(aus Microsoft® Encarta® Enzyklopädie Professional
2003. © 1993-2002 Microsoft Corporation)
Heatindex (siehe THW-Index) (siehe auch Wikipedia)
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definiert als die Anzahl der Tage an denen die Maximaltemperatur den Wert von 30 Grad Celsius übersteigt. Gemessen an einem Aussentemperatursensor in 2m Höhe über dem Boden.
Innentemperatur Dach (siehe auch Wikipedia)
Temperatur gemässen im Dachgeschoss (Innentemperatur). Sensor ist nie direkter Sonnenstrahlung ausgesetzt.
Innentemperatur Küche (siehe auch Wikipedia)
Temperatur gemessen in der an der Ablesekonsole im Erdgeschoss. Dieser Innensensor ist nie direkter Sonnenstrahlung ausgesetzt.
Temperaturumkehr in der Atmosphäre. Gewöhnlich nimmt die
Lufttemperatur mit zunehmender Höhe ab. Bei einer Inversion nimmt die Temperatur
mit der Höhe zu. Dieses Phänomen entsteht, wenn sich eine wärmere Luftmasse
horizontal über eine kältere Luftmasse schiebt. Bei einer Inversionslage ist der
vertikale Luftaustausch unterbrochen, d. h., es liegt eine stabile Schichtung
vor. In der Höhe ist es sonnig und mild, in der unteren Luftschicht neblig und
kalt. Unterhalb der Umkehrschicht reichern sich in Ballungsgebieten Staub und
Abgase an, man spricht dann von Smog.
(Microsoft® Encarta® Enzyklopädie Professional 2003. ©
1993-2002 Microsoft Corporation.)
definiert als die Anzahl der Tage an denen die Maximaltemperatur den Wert von 10 Grad Celsius NICHT übersteigt. Gemessen an einem Aussentemperatursensor in 2m Höhe über dem Boden.
Kühlgradtage sind ein Mass für den Einfluss des Klimas auf den Kühlenergieverbrauch eines Gebäudes. Kühlgradtage können beispielsweise zur Beurteilung des Energieverbrauchs einer Klimaanlage verwendet werden. Kühlgradtage sind die Differenz zwischen der gewünschten Raumtemperatur und der mittleren Aussentemperatur eines Tages, falls diese Aussentemperatur über einer angenommenen Kühlgrenze liegt.
Die Betrachtung der Density Altitude fängt mit der
standardmäßigen Atmosphäre an, einer Tabelle von Lufttemperatur, Druck und
Dichte in verschiedenen Höhen. Die Istwerte aller dieser Parameter ändern sich
mit dem Wetter. Aber, die Standard Atmosphären Tabelle kann benutzt werden, um
für verschiedene Höhen zu ermitteln, wieviel Auftrieb ein Flügel erzeugen
sollte, wieviel Kraft vom Motor oder Motoren kommen soll und wieviel Längsdruck
das Flugzeug hat und wieviel Schub erzeugt werden muß.
Piloten müssen diese theoretischen Werte von Auftrieb, Kraft und Längsdruck
einstellen, um Unterschiede zwischen der standardmäßigen Atmosphäre und der
wirklichen Atmosphäre zu einer bestimmten Zeit und Ort in Betracht zu ziehen.
Sie benutzen Tabellen oder Luftfahrtrechner, um zu sagen, daß die wirkliche
Atmosphäre zu einem bestimmten Zeitpunkt die Dichte der standardmäßigen
Atmosphäre bei einer gewissen Höhe hat, die wahrscheinlich anders ist, als bei
der tatsächliche Höhe. Das Flugzeug reagiert so, als ob es sich an der Density
Altitude befindet.
Um die Wirkungsweise zu erkennen, sehen Sie sich die Standard
Atmosphären-Tabelle an. Nehmen wir an, daß es ein Gerät gibt, das direkt die
Dichte der Luft mißt. Nehmen wir weiter an, daß dieses Gerät eine Dichte der
Luft von 0,41 kg/m³ anzeigt. Man kann dann feststellen, indem man auf der
Tabelle nachsieht, daß es die Dichte bei 10 000 m in der standardmäßigen
Atmosphäre ist. Man kann sagen, daß das Flugzeug an einer Density Altitude von
10 000 m sich befindet, egal in welcher tatsächlichen Höhe es ist.(aus
WSWIN-help)
Der Luftdruck ist der Druck, den die atmosphärische Luft infolge der Schwerkraft auf die Erdoberfläche ausübt, entsprechend dem pro Flächeneinheit berechneten Gewicht der Luft, die sich senkrecht über der Fläche befindet. In der meteorologischen und klimatologischen Praxis wird der Luftdruck in Millibar angegeben. Weniger gebräuchlich geworden ist die Angabe in mm Quecksilbersäule. Der Normaldruck (45° Breite in Meeresniveau) beträgt 1013,4 mbar entsprechend 760 mm Hg.
Altimeter Druck: (= relativer Luftdruck =
Luftdruck). Ist der auf Bezug zu Meereshöhe (NN/Sealevel) reduzierte Luftdruck.
Notwendig zum Vergleich von Luftdruckdaten gemessen an verschieden
Standorthöhen.
Stations Luftdruck + Korrekturwert = Luftdruck
Für Berechnung diese Korrekturwertes gibt es verschieden genaue Verfahren.
Die einfachste Methode ist die Addition eine festen Wertes der aus der
Stationshöhe gewonnen wird, z.B. Korrekturwert = Stationshöhe/8.5
Die genaueste Methode berücksichtigt auch den Einfluss der Temperatur!
Stations Druck: Auch als absoluter Druck bezeichneter Luftdruck,
der am Stationsstandort gemessen wird. Auf 0 m über NN ist der Stations
Luftdruck gleich dem Altimeter Luftdruck.
Luftdruck Altitude: Der Normalluftdruck auf 0 m Messhöhe ist mit 1013,25 hPa
definiert. Je höher die Messhöhe wird, um so niedriger wird der Luftdruck. z.B.
auf 110m beträgt der Luftdruck dann nur noch 1000 hPa -> das Ganze betrachtet
ohne jegliche Einflüsse (Temperatur, Luftfeuchtigkeit usw)
(aus WSWIN-help)
Die in der Klimakammer zusammen mit der Aussentemperatur gemessene Luftfeuchtigkeit. Man unterscheidet die relative und die absolute Luftfeuchtigkeit.
Die zusammen mit der Innentemperatur gemessene Luftfeuchtigkeit. Man unterscheidet die relativee und die absolute Luftfeuchtigkeit.
Gesamtbezeichnung für das aus der Atmosphäre auf die Eroberfläche gelangende Wasser. Der flüssige Niederschlag fällt als Regen oder schlägt sich als Tau oder Nebel nieder. Der feste Niederschlag gelangt in Form von Schnee, Graupeln oder Hagel sowie als Reif auf die Erde. (siehe auch: Wikipedia)
siehe Niederschlag. (siehe auch: Wikipedia)
Niederschlag pro Zeiteinheit. Typischerweise angegeben in l/m2 oder mm/m2.
Wahrscheinlichkeit mit der es innerhalb einer bestimmten zukünftigen Zeitperiode (typischerweise 12 oder 24 Stunden) zu Niederschlag kommt.
Feste Form des Taus. Wenn der Taupunkt unter dem Gefrierpunkt liegt, bildet sich Reif.
Die relative Feuchte gibt an, wie viel Prozent der maximal möglichen Wasserdampfmenge in einer Luftmasse tatsächlich enthalten sind. (siehe auch Wikipedia)
Form des festen Niederschlags. Schnee
besteht aus Eis- oder Schneekristallen, die sich in der Atmosphäre bilden, wenn
Wasserdampf bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt in den festen
Aggregatszustand übergeht. Diese Kristalle ballen sich zusammen und fallen als
Schneeflocken zur Erde, sofern Temperatur und
Luftfeuchte ein Schmelzen oder Verdampfen verhindern. Bei niedrigen
Temperaturen fallen die Flocken als Pulverschnee, bei höheren Temperaturen
haften sie aneinander und gehen als Pappschnee zu Boden. Aufgrund seiner
geringen Wärmeleitfähigkeit schützt Schnee die von ihm bedeckte Oberfläche vor
Auskühlung.
Natürliche Schneekristalle treten meist in hexagonalen, daneben auch nadel-,
säulen-, zapfen- oder tellerförmigen Kristallformen auf. Nach der Ablagerung des
Schnees finden in der Schneedecke Umwandlungsprozesse statt. Frisch gefallener
Neuschnee verdichtet sich durch Veränderung der Kristallstruktur der Flocken zu
Altschnee, wodurch die Mächtigkeit der Schneedecke abnimmt. Wenn Altschnee eine
Ablationsperiode überdauert, entsteht Firn. Die große Zahl von
lichtreflektierenden Flächen lässt den Schnee weiß erscheinen. Die Messung der
Schneedecke gestaltet sich wegen der windbedingten Verfrachtung schwieriger als
die quantitative Erfassung von flüssigem Niederschlag.
(Microsoft® Encarta® Enzyklopädie Professional 2003. ©
1993-2002 Microsoft Corporation.)
definiert als die Anzahl der Tage an denen die Maximaltemperatur den Wert von 25 Grad Celsius übersteigt. Gemessen an einem Aussentemperatursensor in 2m Höhe über dem Boden.
Der elektromagnetische Anteil des Strahlungs-Sprektrums unserer
Sonne, oder auch Globalstrahlung genannt und ist ein Wert für die
Leistungsausbeute. Er wird gemessen in Watt/qcm (W/m²). 1 W/m² entspricht
umgerechnet 0.143 kcal/min.
Die Solar- oder Sonnenenergie wird in Langley (Ly) gemessen. 1 Langley
entspricht einer Gramm-Kalorie/cm². Eine Gramm-Kalorie ist jene Energiemenge,
welche benötigt wird, um 1 Gramm Wasser um 1°C zu erwärmen. (aus
WSWIN-Help)
Der elektromagnetische Anteil des Strahlungs-Sprektrums unserer Sonne, oder auch Globalstrahlung genannt und ist ein Wert für die Leistungsausbeute. Er wird gemessen in Watt/qcm (W/m²). 1 W/m² entspricht umgerechnet 0.143 kcal/min. (aus WSWIN-Help)
Wasser, das auf kühleren Gegenständen aus dem Wasserdampf
wärmerer Luft kondensiert, insbesondere durch Kondensation entstandener
abgesetzter Niederschlag, der sich während der
warmen Jahreszeit in kühlen Nächten bildet.
Die Luft kann bei einer bestimmten Temperatur nur eine maximale Menge
Wasserdampf enthalten. Diese Menge steigt und sinkt
mit der Temperatur der Luft. Wenn sich in der Nacht die Luft abkühlt, und ihre
Temperatur unter den Sättigungspunkt sinkt, kondensiert der überschüssige
Wasserdampf auf Oberflächen, beispielsweise Blättern oder einer Fensterscheibe.
Die Temperatur des Gemischs aus Luft und Wasserdampf, bei der sich Tau bildet,
heißt Taupunkt. Wenn der Taupunkt unter dem Gefrierpunkt
liegt, bildet sich Reif.
(Microsoft® Encarta® Enzyklopädie Professional 2003. ©
1993-2002 Microsoft Corporation.)
Taupunkt (siehe auch Wikipedia)
Temperaturpunkt, der vom Zusammentreffen eines bestimmten
Luftdrucks, einer bestimmten Temperatur und einer bestimmten Luftfeuchte
abhängig ist. An diesem Temperaturpunkt beginnt die Kondensation der
Luftfeuchte, die sog. Betauung, die Luftfeuchtigkeit kondensiert aus und schlägt
sich als Flüssigkeit nieder.
Oder anders: der Taupunkt ist jene Temperatur, bei der die Luft mit Wasserdampf
gesättigt ist (100% relative Luftfeuchtigkeit).
So liegt der Taupunkt für Luft z. B. bei 20 °C und 17,4 g/m3 Wasserdampf. Liegt
der Taupunkt für Wasserdampf unter 0 °C, so erfolgt die Kondensation als Schnee
oder Reif.
Der Taupunkt ist ein wichtiger Indikator für die Vorhersage für Dunst, Nebel
oder Wolkenbildung (Wolkenuntergrenze). Liegen z.B. Taupunkt und Lufttemperatur
in den Abendstunden sehr nahe beieinander, ist die Wahrscheinlichkeit von
Nebelbildung während der Nacht sehr hoch. Ebenso ist es möglich, mit dem
Taupunktwert die tiefsten Nachttemperaturen vorherzusagen. Vorausgesetzt es
ziehen während der Nacht keine neuen Wetterfronten auf, gibt der Taupunkt-Wert
am Abend, die tiefste Temperatur der Nacht an. (aus
WSWIN-Help)
Analog zum THW-Index und zum Windchill ist dieser Index ein Mass für die gefühlte Temperatur. Neben dem Wind (Windchill) und der Feuchtigkeit (THW-Index) berücksichtigt der THSW-Index auch noch die Sonnenstrahlung.
Der Hitzeindex oder auch Temperatur/Feuchte Index (T-F Index) sagt
aus, wie warm wir die Temperatur momentan empfinden. Die entscheidende Größe für
diesen Meßwert liefert dabei die Luftfeuchtigkeit. Der Hitzeindex kommt erst ab
Temperaturen >= 26,7°C (bei anderen Berechnungsmethoden > +14°C - z.B.
VantagePro) zum Tragen.
Je höher die Luftfeuchtigkeit ist, umso weniger Wasserdampf kann die Luft
zusätzlich aufnehmen. Unser Körper regelt seinen Temperaturhaushalt bei hohen
Aussentemperaturen durch Verdunstung von Wasser über die Hautoberfläche, dabei
wird Energie verbraucht, was zur Abkühlung führt.
Je höher nun der Sättigungsgrad der Umgebungsluft mit Wasserdampf ist, desto
weniger bzw. langsamer wird der Wasserdampf unserer Haut von ihr aufgenommen.
D.h. die natürliche Kühlung unseres Körpers wird verlangsamt oder sogar
gestoppt, was zu einer Überhitzung mit Hitze-Stress- oder erhöhtem
Hitzschlag-Risiko führt.
Der Hitzeindex ist ein Indikator, wie wir unseren Körper bei der jeweiligen
Wettersituation belasten können.
Der Hitzeindex dient hauptsächlich zur Feststellung der “Belastung” bei
nachmittäglichen hohen Temperaturen.
(aus WSWIN-Help)
MED – oder Minimale-Erythemal-Dosis, ist ein Messwert der UV-Dosis. Erythema ist die Rötung der Haut durch Verengung der Kapillargefäße, bis zu deren Überlastung. Sonnenbrand ist dabei die häufigste Erscheinungsform. (aus WSWIN-Help)
Das UV-Spektrum ist der ultraviolette Bereich des Lichtes. Er
beginnt an der Grenze des sichtbaren Lichtes und reicht bis in die Region
langwelliger Röntgenstrahlung (4-400nm).
Klassifizierung nach Fitzpatrick
Index-Wert Gefahren-Klasse
0 bis 2 Minimal
3 bis 4 Niedrig
5 bis 6 Mittel
7 bis 9 Hoch
> 10 Sehr hoch
(aus WSWIN-help)
Windchill (siehe auch Wikipedia)
Eine fiktive Temperatur, die vom Menschen unter bestimmten
Bedingungen statt der gemessenen Temperatur empfunden und häufig für die
Beschreibung niedriger Temperaturen herangezogen wird. Als Bedingungen hierfür
sind eine Temperatur unter 33 °C und eine Windgeschwindigkeit über 6,4 km/h
definiert. Windchill entspricht dem Abkühlungseffekt einer unbekleideten Haut
bei angenommenen konstanten 33 °C Körpertemperatur.
Die ”Empfundene Temperatur” ist näherungsweise mit der sogenannten gefühlten
Temperatur vergleichbar, die zusätzlich u. a. auch die Strahlungseinwirkung der
Sonne, die Lichtreflexion der Wolken und die Lichtwellenlänge berücksichtigt.
(aus WSWIN Help)
Windböen-Geschwindigkeit (siehe auch Wikipedia)
Unter Windböen versteht man die Spitzengeschwindigkeit des Windes innerhalb eines 10 Minuten-Intervalls.
Windböen-Windrichtung (siehe auch Wikipedia)
Windrichtung der Windböen (Höchste Geschwindigkeit gemässen in rollendem 10Minuten Intervall) in Grad. Dabei bedeutet Windrichtung die Richtung aus der der Wind kommt. 0 Grad = Norden; 90 Grad = Osten; 180 Grad = Süden; 270 Grad = Westen.
Windgeschwindigkeit (siehe auch Wikipedia)
Die Windstärke kann in verschiedenen
Einheiten gemessen werden: Weit verbreitet ist eine Angabe in m/s. Schwache
Winde heißen Zug (bis 1,5 m/s), leichte bis frische Winde Brise
(1,5-10,5 m/s), starke Winde Wind (10,5-20,5 m/s), sehr starke Winde
Sturm (20,5-32,5 m/s) und extrem stürmische Winde Orkan (>32,5 m/s).
Üblich ist auch eine Schätz-Angabe
nach der 18-stufigen Beaufort-Skala, die auf den sichtbaren Auswirkungen
auf dem Land oder der See basiert.
Windrichtung (siehe auch Wikipedia)
Windrichtung in Grad. Dabei bedeutet Windrichtung die Richtung aus der der Wind kommt. 0 Grad = Norden; 90 Grad = Osten; 180 Grad = Süden; 270 Grad = Westen.
An einem bestimmten Ort ermittelt, stellt der Windverlauf die
mögliche Leistungsausbeute für die Belange von Windkraftanlagen oder Windrädern
dar.
Der Windverlauf gibt dabei die Menge an Luft an, welche über einen bestimmten
Zeitraum am Meßort durchgesetzt wird. Dabei wird jede aufgetretene
Windgeschwindigkeit zusammen mit der Zeitspanne ihres Auftretens über einen
Zeitraum integriert.
Berechnungsbeispiel:
Nehmen wir an, der Wind weht mit einer konstanten Geschwindigkeit von 15 km/h
und 20 Stunden lang,
so ergibt das einen Windverlauf von Geschwindigkeit (25 km/h) x Zeit/24h
(20/24h) = 20,83 km
Und weiter in der Annahme: das in einem Monat mit 30 Tagen und an jedem Tag mit
diesem Wert, so ergibt das einen Monats-Windverlauf von 625 km (20,83x30) –
[bzw. tatsächlich 15 000 km]
(aus WSWIN Help)