Wetterstation Aesch

 

WETTERBEGRIFFE / GLOSSAR

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Absolute Luftfeuchtigkeit

Als absolute Feuchte bezeichnet man die Masse (in Gramm) des in einem m3 Luft enthaltenen Wasserdampfes

siehe auch: (siehe auch Wikipedia)

 

Aussentemperatur    (siehe auch Wikipedia)

Temperatur gemessen in Grad Celsius in einer vor Störstrahlung abgeschirmten, gut belüfteten Klimakammer in 2m über mit Gras bewachsenem Grund.

 

Bodenfeuchtigkeit

Sättigung des Bodens mit Feuchtigkeit. Wird als index zwischen 0 (völlig trocken) und 15 (voll nass) angegeben.

 

Bodentemperatur +10cm   (siehe auch Wikipedia)

Temperatur gemessen in Grad Celsius an einem vor Störstrahlung abgeschirmten, gut belüfteten Ort 10cm über mit Gras bewachsenem Grund.

 

Dampfdruck  (siehe auch Wikipedia)

Aktuell: Ist der Druck von einem gegenwärtigen Wasserdampf in einem Bereich. Wasser in einem gasförmigen Zustand (z.B. Wasserdampf) übt einen Druck wie die atmosphärische Luft aus. Dampfdruck wird auch in Millibar gemessen.
Gesättigt: Der größtmögliche Partialdruck, den Wasserdampf-Moleküle ausüben, wenn die Luft bei einer vorgegebenen Temperatur mit Dampf gefüllt ist. Der Sättigungs-Dampfdruck ist direkt proportional zur Temperatur (aus WSWIN-help)

 

Dampfgehalt

Ist die Masse von Wasserdunst in einem Behälter dividiert durch die Masse trockener Luft vom gleichen Behälter (ausschließlich des Wasserdunstes). Wird in g/kg angegeben.
- gesättigt: ist dabei der maximal mögliche Dampfgehalt bei der entsprechenden Temperatur (100% relativer Luftfeuchtigkeit).(aus WSWIN-help)

 

Davies

Firma, welche die VantagePro Wetterstation herstellt, die das Grundgerüst dieser Wettersite darstellt. Link: www.davies.net

 

Eistage

definiert als die Anzahl der Tage an denen die Maximaltemperatur den Wert von 0 Grad Celsius NICHT übersteigt. Gemessen an einem Aussentemperatursensor in 2m Höhe über dem Boden.

 

EMC

 

Erdtemperatur -20cm      (siehe auch Wikipedia)

Temperatur gemessen in Grad Celsius an einem vor Störstrahlung abgeschirmten, gut belüfteten Ort 10cm über mit Gras bewachsenem Grund.

 

ET

ET ist die Wasserdampfmenge, welche in einem bestimmten Gebiet von der Luft aufgenommen wird. Die Evapotranspiration ist genau genommen eine kombinierte Meßgröße, welche die abgegebene Wasserdampfmenge von feuchten Vegetationsoberflächen und Blättern (Evaporation) und die abgegebene Wasserdampfmenge durch Ausdunstung der Planzenhaut (Transpiration) zu einem Gesamtwert vereint.
Im Endeffekt ist die EvapoTranspiration das Gegenteil von Regen - Wasser wird in die Atmosphäre zurückgegeben – sie wird in mm oder Zoll angegeben. (aus WSWIN-help)

 

Frosttage

definiert als die Anzahl der Tage an denen die Minimaltemperatur den Wert von 0 Grad Celsius NICHT übersteigt. Gemessen an einem Aussentemperatursensor in 2m Höhe über dem Boden.

 

Graupel (siehe Wikipedia)

 

Hagel   (siehe Wikipedia)

Hagel, Form des Niederschlags, bestehend aus Eiskörnern mit konzentrisch-schalenförmigem Aufbau.
Hagelkörner bilden sich in Cumulonimbuswolken, die typischerweise bei Gewittern auftreten. Durch die in diesen Wolken vorherrschenden Aufwinde werden unterkühlte Wassertröpfchen (die Temperatur des Wassers liegt dabei zwar unter dem Gefrierpunkt, es bleibt aber flüssig – derartiges Wasser ist in der Wolke feinst verteilt) in höhere und kältere Bereiche der Wolke getragen. Dort kristallisieren sie um Graupelkörnchen. Diese sinken nun auf Grund ihres erhöhten Gewichts wieder in tiefere Teile der Wolke, werden durch starke Aufwinde wiederum emporgerissen usw. Durch mehrfache Auf- und Abbewegung und wiederholtes Anfrieren von Wasser oder Eis entsteht der schalenförmige Aufbau. Wenn das Gewicht der Körner die Kraft der Aufwinde übersteigt, fallen die Hagelkörner zu Boden.

Hagelkörner haben Durchmesser zwischen 2 und 50 Millimetern, es wurden aber auch schon vereinzelt Durchmesser bis zu 13 Zentimeter gemessen. Hagelunwetter können in der Landwirtschaft beträchtliche Schäden bewirken. Die Versuche, Hagelwolken aus dem Flugzeug oder mit Hilfe von Raketen mit Silberjodid (als Kondensationskerne) zu „impfen”, um sie vor der Hagelbildung abregnen zu lassen, führen in der Praxis nicht immer zu zufrieden stellenden Ergebnissen.
(aus Microsoft® Encarta® Enzyklopädie Professional 2003. © 1993-2002 Microsoft Corporation)

 

Heatindex (siehe THW-Index)      (siehe auch Wikipedia)

 

Heizgradtage

Heizgradtage sind ein Mass für den Einfluss des Klimas auf den Heizenergieverbrauch eines Gebäudes. Heizgradtage können beispielsweise zur Beurteilung des Energieverbrauchs einer Heizungsanlage verwendet werden. Heizgradtage sind die Differenz zwischen der gewünschten Raumtemperatur und der mittleren Aussentemperatur eines Tages, falls diese Aussentemperatur unter einer angenommenen Heizgrenze liegt.

Beispiel: gewünschte Raumtemperatur 20 °C, angenommene Heizgrenze 12 °C.

  • erster Tag: mittlere Aussentemperatur 5.6 °C. Dieser Tag ist ein Heiztag. Heizgradtage: 20 °C - 5.6 °C = 14.4 Kd (Kelvintage).

  • zweiter Tag: mittlere Aussentemperatur 13.5 °C. Dieser Tag ist kein Heiztag. Darum gibt es auch keine Heizgradtage.

Für den Monatswert werden sämtliche Heizgradtag-Werte addiert.

 

Helligkeit

 

Hitzetage

definiert als die Anzahl der Tage an denen die Maximaltemperatur den Wert von 30 Grad Celsius übersteigt. Gemessen an einem Aussentemperatursensor in 2m Höhe über dem Boden.

 

Innentemperatur Dach       (siehe auch Wikipedia)

Temperatur gemässen im Dachgeschoss (Innentemperatur). Sensor ist nie direkter Sonnenstrahlung ausgesetzt.

 

Innentemperatur Küche    (siehe auch Wikipedia)  

Temperatur gemessen in der an der Ablesekonsole im Erdgeschoss. Dieser Innensensor ist nie direkter Sonnenstrahlung ausgesetzt.

 

Inversion

Temperaturumkehr in der Atmosphäre. Gewöhnlich nimmt die Lufttemperatur mit zunehmender Höhe ab. Bei einer Inversion nimmt die Temperatur mit der Höhe zu. Dieses Phänomen entsteht, wenn sich eine wärmere Luftmasse horizontal über eine kältere Luftmasse schiebt. Bei einer Inversionslage ist der vertikale Luftaustausch unterbrochen, d. h., es liegt eine stabile Schichtung vor. In der Höhe ist es sonnig und mild, in der unteren Luftschicht neblig und kalt. Unterhalb der Umkehrschicht reichern sich in Ballungsgebieten Staub und Abgase an, man spricht dann von Smog.
(Microsoft® Encarta® Enzyklopädie Professional 2003. © 1993-2002 Microsoft Corporation.)

 

Kalte Tage

definiert als die Anzahl der Tage an denen die Maximaltemperatur den Wert von 10 Grad Celsius NICHT übersteigt. Gemessen an einem Aussentemperatursensor in 2m Höhe über dem Boden.

 

Kühlgradtage

Kühlgradtage sind ein Mass für den Einfluss des Klimas auf den Kühlenergieverbrauch eines Gebäudes. Kühlgradtage können beispielsweise zur Beurteilung des Energieverbrauchs einer Klimaanlage verwendet werden. Kühlgradtage sind die Differenz zwischen der gewünschten Raumtemperatur und der mittleren Aussentemperatur eines Tages, falls diese Aussentemperatur über einer angenommenen Kühlgrenze liegt.

 

Luftdichte

Die Betrachtung der Density Altitude fängt mit der standardmäßigen Atmosphäre an, einer Tabelle von Lufttemperatur, Druck und Dichte in verschiedenen Höhen. Die Istwerte aller dieser Parameter ändern sich mit dem Wetter. Aber, die Standard Atmosphären Tabelle kann benutzt werden, um für verschiedene Höhen zu ermitteln, wieviel Auftrieb ein Flügel erzeugen sollte, wieviel Kraft vom Motor oder Motoren kommen soll und wieviel Längsdruck das Flugzeug hat und wieviel Schub erzeugt werden muß.

Piloten müssen diese theoretischen Werte von Auftrieb, Kraft und Längsdruck einstellen, um Unterschiede zwischen der standardmäßigen Atmosphäre und der wirklichen Atmosphäre zu einer bestimmten Zeit und Ort in Betracht zu ziehen. Sie benutzen Tabellen oder Luftfahrtrechner, um zu sagen, daß die wirkliche Atmosphäre zu einem bestimmten Zeitpunkt die Dichte der standardmäßigen Atmosphäre bei einer gewissen Höhe hat, die wahrscheinlich anders ist, als bei der tatsächliche Höhe. Das Flugzeug reagiert so, als ob es sich an der Density Altitude befindet.

Um die Wirkungsweise zu erkennen, sehen Sie sich die Standard Atmosphären-Tabelle an. Nehmen wir an, daß es ein Gerät gibt, das direkt die Dichte der Luft mißt. Nehmen wir weiter an, daß dieses Gerät eine Dichte der Luft von 0,41 kg/m³ anzeigt. Man kann dann feststellen, indem man auf der Tabelle nachsieht, daß es die Dichte bei 10 000 m in der standardmäßigen Atmosphäre ist. Man kann sagen, daß das Flugzeug an einer Density Altitude von 10 000 m sich befindet, egal in welcher tatsächlichen Höhe es ist.(aus WSWIN-help)

 

Luftdruck

Der Luftdruck ist der Druck, den die atmosphärische Luft infolge der Schwerkraft auf die Erdoberfläche ausübt, entsprechend dem pro Flächeneinheit berechneten Gewicht der Luft, die sich senkrecht über der Fläche befindet. In der meteorologischen und klimatologischen Praxis wird der Luftdruck in Millibar angegeben. Weniger gebräuchlich geworden ist die Angabe in mm Quecksilbersäule. Der Normaldruck (45° Breite in Meeresniveau) beträgt 1013,4 mbar entsprechend 760 mm Hg.

 

Altimeter Druck: (= relativer Luftdruck = Luftdruck). Ist der auf Bezug zu Meereshöhe (NN/Sealevel) reduzierte Luftdruck. Notwendig zum Vergleich von Luftdruckdaten gemessen an verschieden Standorthöhen.
Stations Luftdruck + Korrekturwert = Luftdruck
Für Berechnung diese Korrekturwertes gibt es verschieden genaue Verfahren.
Die einfachste Methode ist die Addition eine festen Wertes der aus der Stationshöhe gewonnen wird, z.B. Korrekturwert = Stationshöhe/8.5
Die genaueste Methode berücksichtigt auch den Einfluss der Temperatur!
 

Stations Druck: Auch als absoluter Druck bezeichneter Luftdruck, der am Stationsstandort gemessen wird. Auf 0 m über NN ist der Stations Luftdruck gleich dem Altimeter Luftdruck.
Luftdruck Altitude: Der Normalluftdruck auf 0 m Messhöhe ist mit 1013,25 hPa definiert. Je höher die Messhöhe wird, um so niedriger wird der Luftdruck. z.B. auf 110m beträgt der Luftdruck dann nur noch 1000 hPa -> das Ganze betrachtet ohne jegliche Einflüsse (Temperatur, Luftfeuchtigkeit usw)   (aus WSWIN-help)

 

Luftfeuchtigkeit aussen

Die in der Klimakammer zusammen mit der Aussentemperatur gemessene Luftfeuchtigkeit. Man unterscheidet die relative und die absolute Luftfeuchtigkeit.

(siehe auch Wikipedia)

 

Luftfeuchtigkeit innen

Die zusammen mit der Innentemperatur gemessene Luftfeuchtigkeit. Man unterscheidet die relativee und die absolute Luftfeuchtigkeit.

(siehe auch Wikipedia)

 

Niederschlag

Gesamtbezeichnung für das aus der Atmosphäre auf die Eroberfläche gelangende Wasser. Der flüssige Niederschlag fällt als Regen oder schlägt sich als Tau oder Nebel nieder. Der feste Niederschlag gelangt in Form von Schnee, Graupeln oder Hagel sowie als Reif auf die Erde. (siehe auch: Wikipedia)

 

Regen

siehe Niederschlag. (siehe auch: Wikipedia)

 

Regenintensität

Niederschlag pro Zeiteinheit. Typischerweise angegeben in l/m2 oder mm/m2.

 

Regenwahrscheinlichkeit

Wahrscheinlichkeit mit der es innerhalb einer bestimmten zukünftigen Zeitperiode (typischerweise 12 oder 24 Stunden) zu Niederschlag kommt.

 

Reif

Feste Form des Taus. Wenn der Taupunkt unter dem Gefrierpunkt liegt, bildet sich Reif.

 

Relative Luftfeuchtigkeit

Die relative Feuchte gibt an, wie viel Prozent der maximal möglichen Wasserdampfmenge in einer Luftmasse tatsächlich enthalten sind. (siehe auch Wikipedia)

 

Schnee

Form des festen Niederschlags. Schnee besteht aus Eis- oder Schneekristallen, die sich in der Atmosphäre bilden, wenn Wasserdampf bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt in den festen Aggregatszustand übergeht. Diese Kristalle ballen sich zusammen und fallen als Schneeflocken zur Erde, sofern Temperatur und Luftfeuchte ein Schmelzen oder Verdampfen verhindern. Bei niedrigen Temperaturen fallen die Flocken als Pulverschnee, bei höheren Temperaturen haften sie aneinander und gehen als Pappschnee zu Boden. Aufgrund seiner geringen Wärmeleitfähigkeit schützt Schnee die von ihm bedeckte Oberfläche vor Auskühlung.

Natürliche Schneekristalle treten meist in hexagonalen, daneben auch nadel-, säulen-, zapfen- oder tellerförmigen Kristallformen auf. Nach der Ablagerung des Schnees finden in der Schneedecke Umwandlungsprozesse statt. Frisch gefallener Neuschnee verdichtet sich durch Veränderung der Kristallstruktur der Flocken zu Altschnee, wodurch die Mächtigkeit der Schneedecke abnimmt. Wenn Altschnee eine Ablationsperiode überdauert, entsteht Firn. Die große Zahl von lichtreflektierenden Flächen lässt den Schnee weiß erscheinen. Die Messung der Schneedecke gestaltet sich wegen der windbedingten Verfrachtung schwieriger als die quantitative Erfassung von flüssigem Niederschlag. 

(Microsoft® Encarta® Enzyklopädie Professional 2003. © 1993-2002 Microsoft Corporation.)

(siehe auch Wikipedia)

 

 

Sensoren

 

 

Sommertage

definiert als die Anzahl der Tage an denen die Maximaltemperatur den Wert von 25 Grad Celsius übersteigt. Gemessen an einem Aussentemperatursensor in 2m Höhe über dem Boden.

 

Sonnenenergie

Der elektromagnetische Anteil des Strahlungs-Sprektrums unserer Sonne, oder auch Globalstrahlung genannt und ist ein Wert für die Leistungsausbeute. Er wird gemessen in Watt/qcm (W/m²). 1 W/m² entspricht umgerechnet 0.143 kcal/min.
Die Solar- oder Sonnenenergie wird in Langley (Ly) gemessen. 1 Langley entspricht einer Gramm-Kalorie/cm². Eine Gramm-Kalorie ist jene Energiemenge, welche benötigt wird, um 1 Gramm Wasser um 1°C zu erwärmen. (aus WSWIN-Help)

(siehe auch Wikipedia)

 

 

Sonnenscheindauer

 

Sonnenstrahlung

Der elektromagnetische Anteil des Strahlungs-Sprektrums unserer Sonne, oder auch Globalstrahlung genannt und ist ein Wert für die Leistungsausbeute. Er wird gemessen in Watt/qcm (W/m²). 1 W/m² entspricht umgerechnet 0.143 kcal/min.  (aus WSWIN-Help)

 

Tau   (siehe auch Wikipedia)

Wasser, das auf kühleren Gegenständen aus dem Wasserdampf wärmerer Luft kondensiert, insbesondere durch Kondensation entstandener abgesetzter Niederschlag, der sich während der warmen Jahreszeit in kühlen Nächten bildet.

Die Luft kann bei einer bestimmten Temperatur nur eine maximale Menge Wasserdampf enthalten. Diese Menge steigt und sinkt mit der Temperatur der Luft. Wenn sich in der Nacht die Luft abkühlt, und ihre Temperatur unter den Sättigungspunkt sinkt, kondensiert der überschüssige Wasserdampf auf Oberflächen, beispielsweise Blättern oder einer Fensterscheibe. Die Temperatur des Gemischs aus Luft und Wasserdampf, bei der sich Tau bildet, heißt Taupunkt. Wenn der Taupunkt unter dem Gefrierpunkt liegt, bildet sich Reif.

(Microsoft® Encarta® Enzyklopädie Professional 2003. © 1993-2002 Microsoft Corporation.)

 

Taupunkt  (siehe auch Wikipedia)

Temperaturpunkt, der vom Zusammentreffen eines bestimmten Luftdrucks, einer bestimmten Temperatur und einer bestimmten Luftfeuchte abhängig ist. An diesem Temperaturpunkt beginnt die Kondensation der Luftfeuchte, die sog. Betauung, die Luftfeuchtigkeit kondensiert aus und schlägt sich als Flüssigkeit nieder.
Oder anders: der Taupunkt ist jene Temperatur, bei der die Luft mit Wasserdampf gesättigt ist (100% relative Luftfeuchtigkeit).
So liegt der Taupunkt für Luft z. B. bei 20 °C und 17,4 g/m3 Wasserdampf. Liegt der Taupunkt für Wasserdampf unter 0 °C, so erfolgt die Kondensation als Schnee oder Reif.
Der Taupunkt ist ein wichtiger Indikator für die Vorhersage für Dunst, Nebel oder Wolkenbildung (Wolkenuntergrenze). Liegen z.B. Taupunkt und Lufttemperatur in den Abendstunden sehr nahe beieinander, ist die Wahrscheinlichkeit von Nebelbildung während der Nacht sehr hoch. Ebenso ist es möglich, mit dem Taupunktwert die tiefsten Nachttemperaturen vorherzusagen. Vorausgesetzt es ziehen während der Nacht keine neuen Wetterfronten auf, gibt der Taupunkt-Wert am Abend, die tiefste Temperatur der Nacht an. (aus WSWIN-Help)

 

THSW-Index

Analog zum THW-Index und zum Windchill ist dieser Index ein Mass für die gefühlte Temperatur. Neben dem Wind (Windchill) und der Feuchtigkeit (THW-Index) berücksichtigt der THSW-Index auch noch die Sonnenstrahlung.

 

THW-Index (Heatindex)

Der Hitzeindex oder auch Temperatur/Feuchte Index (T-F Index) sagt aus, wie warm wir die Temperatur momentan empfinden. Die entscheidende Größe für diesen Meßwert liefert dabei die Luftfeuchtigkeit. Der Hitzeindex kommt erst ab Temperaturen >= 26,7°C (bei anderen Berechnungsmethoden > +14°C - z.B. VantagePro) zum Tragen.
Je höher die Luftfeuchtigkeit ist, umso weniger Wasserdampf kann die Luft zusätzlich aufnehmen. Unser Körper regelt seinen Temperaturhaushalt bei hohen Aussentemperaturen durch Verdunstung von Wasser über die Hautoberfläche, dabei wird Energie verbraucht, was zur Abkühlung führt.
Je höher nun der Sättigungsgrad der Umgebungsluft mit Wasserdampf ist, desto weniger bzw. langsamer wird der Wasserdampf unserer Haut von ihr aufgenommen. D.h. die natürliche Kühlung unseres Körpers wird verlangsamt oder sogar gestoppt, was zu einer Überhitzung mit Hitze-Stress- oder erhöhtem Hitzschlag-Risiko führt.
Der Hitzeindex ist ein Indikator, wie wir unseren Körper bei der jeweiligen Wettersituation belasten können.
Der Hitzeindex dient hauptsächlich zur Feststellung der “Belastung” bei nachmittäglichen hohen Temperaturen. (aus WSWIN-Help)

 

UV-Dosis

MED – oder Minimale-Erythemal-Dosis, ist ein Messwert der UV-Dosis. Erythema ist die Rötung der Haut durch Verengung der Kapillargefäße, bis zu deren Überlastung. Sonnenbrand ist dabei die häufigste Erscheinungsform. (aus WSWIN-Help)

 

UV-Index

Das UV-Spektrum ist der ultraviolette Bereich des Lichtes. Er beginnt an der Grenze des sichtbaren Lichtes und reicht bis in die Region langwelliger Röntgenstrahlung (4-400nm).
Klassifizierung nach Fitzpatrick
Index-Wert Gefahren-Klasse
0 bis 2 Minimal
3 bis 4 Niedrig
5 bis 6 Mittel
7 bis 9 Hoch
> 10 Sehr hoch

(aus WSWIN-help)

 

VantageProPlus

 

Verdunstung (siehe ET)

 

Wachstumsgradtage

 

Wetterlage

 

Windchill   (siehe auch Wikipedia)

Eine fiktive Temperatur, die vom Menschen unter bestimmten Bedingungen statt der gemessenen Temperatur empfunden und häufig für die Beschreibung niedriger Temperaturen herangezogen wird. Als Bedingungen hierfür sind eine Temperatur unter 33 °C und eine Windgeschwindigkeit über 6,4 km/h definiert. Windchill entspricht dem Abkühlungseffekt einer unbekleideten Haut bei angenommenen konstanten 33 °C Körpertemperatur.
Die ”Empfundene Temperatur” ist näherungsweise mit der sogenannten gefühlten Temperatur vergleichbar, die zusätzlich u. a. auch die Strahlungseinwirkung der Sonne, die Lichtreflexion der Wolken und die Lichtwellenlänge berücksichtigt. (aus WSWIN Help)

 

Windböen-Geschwindigkeit  (siehe auch Wikipedia)

Unter Windböen versteht man die Spitzengeschwindigkeit des Windes innerhalb eines 10 Minuten-Intervalls.

 

Windböen-Windrichtung   (siehe auch Wikipedia)

Windrichtung der Windböen (Höchste Geschwindigkeit gemässen in rollendem 10Minuten Intervall) in Grad. Dabei bedeutet Windrichtung die Richtung aus der der Wind kommt. 0 Grad = Norden; 90 Grad = Osten; 180 Grad = Süden; 270 Grad = Westen.

 

Windgeschwindigkeit   (siehe auch Wikipedia)

Die Windstärke kann in verschiedenen Einheiten gemessen werden: Weit verbreitet ist eine Angabe in m/s. Schwache Winde heißen Zug (bis 1,5 m/s), leichte bis frische Winde Brise (1,5-10,5 m/s), starke Winde Wind (10,5-20,5 m/s), sehr starke Winde Sturm (20,5-32,5 m/s) und extrem stürmische Winde Orkan (>32,5 m/s).
Üblich ist auch eine Schätz-Angabe nach der 18-stufigen Beaufort-Skala, die auf den sichtbaren Auswirkungen auf dem Land oder der See basiert.

 

Windrichtung  (siehe auch Wikipedia)

Windrichtung in Grad. Dabei bedeutet Windrichtung die Richtung aus der der Wind kommt. 0 Grad = Norden; 90 Grad = Osten; 180 Grad = Süden; 270 Grad = Westen.

 

Windrun

An einem bestimmten Ort ermittelt, stellt der Windverlauf die mögliche Leistungsausbeute für die Belange von Windkraftanlagen oder Windrädern dar.
Der Windverlauf gibt dabei die Menge an Luft an, welche über einen bestimmten Zeitraum am Meßort durchgesetzt wird. Dabei wird jede aufgetretene Windgeschwindigkeit zusammen mit der Zeitspanne ihres Auftretens über einen Zeitraum integriert.
Berechnungsbeispiel:
Nehmen wir an, der Wind weht mit einer konstanten Geschwindigkeit von 15 km/h und 20 Stunden lang,
so ergibt das einen Windverlauf von Geschwindigkeit (25 km/h) x Zeit/24h (20/24h) = 20,83 km
Und weiter in der Annahme: das in einem Monat mit 30 Tagen und an jedem Tag mit diesem Wert, so ergibt das einen Monats-Windverlauf von 625 km (20,83x30) – [bzw. tatsächlich 15 000 km]  (aus WSWIN Help)

 

WsWin

 

XGradHeiztage